Bürgerrechtsbewegung Solidarität
Landesverband Bayern

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Die BüSo nimmt an den bayerischen Landtagswahlen

am 21. September 2003 teil.

Wahlkreise und Kandidaten

Wahlspots

Wenn Sie Interesse haben, bei den Wahlkampfvorbereitungen zu helfen z.B. bei

  • der Verbreitung von Infomaterial/Flugblättern/Teilnahme an Informationsständen

dann melden Sie sich bitte unter 089/7254011 oder by@bueso.de


Fragen des Bayerischen Rundfunks zu den Landtagswahlen - und die BüSo-Antworten
Die BüSo nimmt an den bayerischen Landtagswahlen teil!
„Statt Untertanen - Millionen von Königen!“ Startschuß für die Landtagswahlen in Bayern

Fragen des Bayerischen Rundfunks zu den Landtagswahlen - und die BüSo-Antworten

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Die BüSo nimmt an den bayerischen Landtagswahlen teil!

Mai, 2003 -- Die Landtagswahl am 21. September 2003 fällt diesmal mitten in eine Zeit von weltweiten dramatischen Umbrüchen und kann deswegen diesmal noch weniger als sonst auf einer rein landespolitischen Ebene abgehandelt werden. Das globale Finanzsystem befindet sich in seinen letzten Zügen und einige imperiale Putschisten in den USA glauben, den Kollaps des Dollar-Finanzsystems für ihre kranken Träume eines ‚Amerikanischen Imperiums‘ in der Tradition des Römischen Reiches nutzen zu können. Führende Vertreter von CDU/CSU dienen sich diesen Kreisen entweder öffentlich oder hinter den Kulissen eifrig an, in der Hoffnung, bei einem aus Washington befürworteten ‚Regimewechsel‘ in Deutschland‘ ihrer eigenen Karriere zu nützen.

Wie kurzsichtig, und wie dumm! Wenn die gefährliche neo-imperiale Politik der kleinen Clique in Washington nicht sofort gestoppt wird, sind die Folgen für die Weltpolitik und damit auch für die Zukunft Deutschlands gar nicht auszumalen! In Deutschland hat bisher nur die BüSo einen Draht zur amerikanischen Opposition gegen einen neuen Faschismus. Das Amerika eines Benjamin Franklin, Abrahaman Lincoln und Franklin D. Roosevelt wird heute von dem amerikanischen Staatsmann und Präsidentschaftskandidat Lyndon LaRouche verkörpert. Seine Politik der Zusammenarbeit souveräner Nationen für das Gemeinwohl und gegen die imperiale Politik der kleinen Clique Neokonservativer in Washington muß von allen demokratischen Kräften in Deutschland mit aller Macht unterstützt werden, ebenso wie auch in den 30er Jahren entschiedener internationaler Widerstand die Hitler-Diktatur hätte verhindern können. Jede Unterstützung für die BüSo ist eine Unterstützung für das wirkliche Amerika und damit für eine friedliche Zukunft!

CSU und SPD sind außerdem, ganz im Gegensatz zur BüSo, nicht bereit, die Fehler der letzten dreißig Jahre, nämlich die Umwandlung der produktiven Industriegesellschaft in eine Dienstleistungs- bzw. Konsumgesellschaft grundlegend zu korrigieren. Der rapide Anstieg der Arbeitslosigkeit in der ehemaligen Boom-Town München mit ihrem Schwerpunkt auf New Economy‘, Banken und Versicherungen ist ein drastisches Beispiel für das Scheitern dieser Politik. Aber die CSU will die fehlgeschlagene Politik der Liberalisierung und Globalisierung gegen das Gemeinwohl im Interesse der Finanzmärkte und der internationalen Kartelle auf Teufel komm raus weiter vorantreiben. Es war schließlich auch Ministerpräsident Stoiber, der bereits vor Jahren zusammen mit dem damaligen sächsischen Ministerpräsidenten Biedenkopf eine sog. Zukunftskomission unter dem neokoservativen Prof. Meinhard Miegel eingesetzt hatte. Die Komission ging von der ideologischen Behauptung aus, daß die Industriegesellschaft am Ende sei und deshalb nicht mehr genügend Arbeit für alle zur Verfügung stehe. Fazit schon damals: die Bevölkerung solle für weniger Geld im Billiglohn - oder sozialen Bereich arbeiten!

Die SPD ihrerseits hindert sich selbst daran, verstärkt durch ihre Allianz mit den Grünen, zu erkennen, daß nur die industrielle Modernisierung der Gesellschaft für Deutschland eine Perspektive bietet. Ein Beispiel dafür ist die kurzsichtige Ablehnung des Transrapid-Baus zum Münchner Flughafen, der zumindestens als Pilotstrecke ähnlich wie in Shanghai ein Startsignal setzen kann! Die BüSo setzt sich dagegen für große, staatlich finanzierte Infrastrukturprojekte ein, wie dem Bau einer bundesweiten Transrapidstrecke, und die Beteiligung am Bau des Großprojektes des 21. Jahrhunderts – der Eurasischen Landbrücke -, um ein neues Wirtschaftswunder mit zig Millionen neuer Arbeitsplätze in Gang zu bringen. Die wirtschaftliche Zusammenarbeit der Länder Eurasiens im Rahmen eines reorganisierten, produktiv orientierten und staatlich kontrollierten Weltfinanzsystems bietet für Generationen junger Menschen die Perspektive auf einen produktiven Arbeitsplatz, und ist darüber hinaus die einzige Politik, die den Frieden sichern kann.

Wenn Sie wirklich Politik machen wollen, dann kämpfen Sie dieses Mal für Prinzipien, statt sich weiterhin als Stimm’vieh‘ behandeln zu lassen. Helfen Sie der BüSo im Landtagswahlkampf und geben Sie uns Ihre Stimme am 21. September!


„Statt Untertanen - Millionen von Königen!“

LaRouche-Jugendbewegung eröffnet BüSo Landtagswahlkampf in Bayern

Am 18. Mai 2003 stellte die BüSo in Garching bei München ihre oberbayerische Liste für die im September stattfindenden Wahlen auf. Fünfzehn Kandidaten aus den Stimmkreisen München, Rosenheim, Altötting, Traunstein und Ingolstadt nehmen teil. Angeführt wird die Liste von der Landesvorsitzenden Elke Fimmen (München), Franz Maier (Altötting), Gerald Strickner (Rosenheim) und Melanie Gatzke (Mücnhen). In Schwaben, der Oberpfalz, und Mittelfranken gibt es ebenfalls BüSo-Listen und Direktkandidaten. Auch in Niederbayern erfolgt noch eine Aufstellung, so daß die BüSo dann in fünf der sieben Regierungsbezirke wählbar sein wird.

Der ganztägige Parteitag in Garching wurde besonders belebt durch die am Nachmittag stattfindende Jugend-Diskussionsrunde. Am Morgen hatte Uwe Friesecke aus Wiesbaden in seiner einführenden Grundsatzrede betont, daß es jetzt an der Zeit ist, eine völlige Kehrtwende in der Wirtschaftspolitik herbeizuführen. Besonders hob er die Bedeutung der LaRouche-Präsidentschaftskampagne in den USA für Europa hervor, wie dies in dessen kürzlich veröffentlichter Grundsatzerklärung „Eine Welt souveräner Nationalstaaten“ im Gegensatz zur gegenwärtigen imperialen amerikanischen Politik zum Ausdruck kommt. Friesecke sagte, daß anscheinend gegenwärtig niemand in den ‘Eliten’ bereit ist, den Absturz in ein finsteres Zeitalter zu verhindern. Gegenwärtig brechen alle Regeln der Politik zusammen: der Dollar-Kollaps zeigt das Ende des internationalen Weltfinanzsystems an; die Prinzipien des internationalen Völkerrechts wurden mit dem Irak-Krieg außer Kraft gesetzt. Die Situation nähert sich immer mehr den 30er Jahren an, und führt uns in Richtung eines Dritten Weltkrieges. Für uns heute, so Friesecke, sei die Frage: Sind wir bereit, die notwendigen Lehren aus der Geschichte zu ziehen, um die gegenwärtige Situation herumzureißen? Und: wird sich eine selbstbewußte Gruppe von Menschen bilden, die eine wirkliche Revolution herbeiführen können?

Die vierzig Kandidaten, Aktivisten und Jugendliche setzten sich in der anschließenden Diskussion mit dieser Herausforderung auseinander. Wie kann man falsche Grundannahmen korrigieren und andere Menschen gewinnen? Dazu war besonders der Nachmittag förderlich, denn hier legten fünf Vertreter der LaRouche Jugendbewegung dar, wie sie den Kampf für eine neue gerechte Weltwirtschaftsordnung und für eine kulturelle Renaissance anpacken. Dabei verschwand der Pessimismus, wie es mit der nächsten Generation steht, denn es wurde mehr als deutlich, daß diese jungen Leute von der 68er Spaßgesellschaft, die ihnen keine Zukunft bietet, die Nase gestrichen voll haben, und etwas sinnvolles für die Menschheit tun wollen.

Ben, ein junger Amerikaner, begann mit einem Überblick über die Aktivitäten der LaRouche-Jugendbewegung in den USA und berichtete über die erfolgreichen Interventionen im Kongreß gegen Rumsfelds Notverordnungen und die im ganzen Land stattfindenden Jugend-Seminare, die lauter Revolutionäre wie Benjamin Franklin hervorbringen. Felix aus Dresden berichtete über die Intervention von Jugendlichen im Wiesbadener Bürgermeisterwahlkampf, die die Stadt völlig durcheinandergewirbelt hatte. Später sah man dazu noch ein Video. Toni aus Dresden, der mit seinem Heavy-Metal-Outfit zunächst für eine gewisse Irritation gesorgt hatte, zitierte am Anfang seiner Ausführungen als Vorbild Sokrates: Dieser sei zu den Leuten auf die Straße gegangen, um sie dazu zu bringen, ihre Fehler im Denken zu hinterfragen. Genau das tue jetzt auch die Jugendbewegung: die Leute werden darauf aufmerksam gemacht, daß es mehr gibt, als nur materielle Dinge. Man lerne jetzt, selbst zu denken: im Studium von Leibniz, Gauss, Schiller. Darin entdeckt man Schönheit, und findet heraus, was Weisheit bedeutet. Robin, Kunststudent und BüSo Kandidat, beendete die erste Runde. Er habe sich niemals vorgestellt, politisch aktiv zu werden. Daran sei ein Mißverständnis schuld, was ‘Politik’ eigentlich ist. Heute bedeute dieser Begriff etwas völlig anderes, als es eigentlich sein sollte. Robin schaute im Raum umher, der von Bildern König Ludwig II dekoriert war, und sagte, er wolle aus Schillers ‘Don Carlos’ zitieren, um seine Motivation zu erläutern, warum er nun mitmache. Dann las er den Teil, in dem Marquis Posa König Philip II von Spanien gegenübersteht und ihm sagt: „Ich kann nicht Fürstendiener sein!“ Er wolle selbst der Schöpfer seines und der anderen Glück sein. Als Diener müsse er auf Befehl handeln, anstatt seinem freien Willen zu folgen, Gutes zu tun. In Monarchien dürfe man jedoch nur ‘Egoist’ sein, und nicht selbst denken. Robin schloß: „Die Natur des Menschen ist es, kreativ zu sein, wie wir an der Geschichte von David und Goliath sehen. Wenn wir schöpferisch sind, können wir Willkürherrschaft und die Macht der Tyrannen brechen.“

Diese Beiträge verfehlten ihre Wirkung auf die Zuhörer nicht. Eine alte Dame bat sogleich um Hilfe der Jugendbewegung, denn ihr Enkel wolle so etwas verrücktes wie Banker werden und sie wollte ihn gern aus dieser Phantasie befreien. Gerald Strickner, Kandidat aus Rosenheim, der selbst drei Kinder hat, drückte seine Freude darüber aus, junge Leute zu treffen, die sich nicht mit Drogen oder Rockmusik vollstopfen und anscheinend kein Interesse an ihrer Zukunft haben. Tina Rank aus Dresden antwortete darauf: Es sei wahr, daß viele junge Leute in diese Art der Kultur verstrickt seien, und sie werden dadurch zerstört. Aber es gebe durchaus viele Eltern, die ihrem Kind sagten: Hauptsache, du kommst früh genug nach Hause, dann ist es egal, ob du kiffst. Man müsse sehen, daß diese jungen Leute sich verrückt verhalten, aber sie revoltieren gegen das, was mit ihnen passiert in dieser Gesellschaft. Die Jugendbewegung muß hier interventieren, und das geht, indem man die Jugendlichen darauf stößt, daß noch etwas ganz anderes in ihnen vorhanden ist.

Melanie Gatzke, Erzieherin und Kandidatin aus München sagte, daß sie sehr beeindruckt sei davon, daß die jungen Leute soviel Wert auf wirkliche Erziehung legten. Man brauche jetzt eine Bewegung von Kindern, die selbst von ihren Lehrern Wissen verlangen. Viele Lehrer seien gar nicht mehr von sich aus dazu in der Lage. Toni berichtete über die Reaktion seines Lehrers, als er mit Büchern von Gauss und Leibniz unter dem Arm in die Schule kam. Dieser habe ihn gefragt: „Warum liest du das?“ „Weil es mir Spaß macht!“ war seine Antwort!“ Der Lehrer wurde sehr ärgerlich, und sagte ihm: „Aber das brauchst du doch gar nicht für die Schule!“ Toni fragte: „Wie kann man das einem Schüler sagen?!“ Olav Suennecke, Graphiker aus München und Kandidat, berichtete über seine Erfahrungen mit wirklichem Lernen anhand der platonischen Dialoge und lud alle Anwesenden ein, sich ebenfalls darein zu vertiefen.

Schließlich wollte Josef Lebmaier, Landwirt und Kandidat aus Wasserburg, es doch noch mal ganz genau wissen: Selbst Vater von fünf Kindern, fragte er die Jugendlichen: „Also, was macht jetzt mehr Spaß? Zu lernen, oder Spaß in der Spaß-Gesellschaft?“ Die Antwort kam sofort. Am meisten Spaß mache es, selbst etwas zu entdecken, und zu lernen. Toni sagte, er sei froh darüber, abends über Gauss und Leibniz nachdenken zu können, statt auf einer lauten Party mit Drogen zu sein. Schiller habe diesen Drang nach Erkenntnis den natürlichen ‘Spieltrieb’ genannt, den es nur zu entdecken und zu fördern gelte. Ben unterstrich dies mit seinen eigenen Erfahrungen anhand der Dramen von Schiller, die jeden Freitagabend im Münchner BüSo gelesen werden. Es sei völlig unnatürlich, keine großen Ideen zu studieren. Es mache soviel Freude, Don Carlos oder Johanna von Orleans zu lesen, daß man sich gar nicht vorstellen könne, daß die meisten Leute so etwas gar nicht kennen! „Wie schön ist Schiller Konzept im Don Carlos, daß es eine Million von Königen geben sollte - jeder Mensch ein König!“


Startschuß für die Landtagswahlen in Bayern

(12.12.2002)   Für die im Herbst 2003 stattfindenden Landtagswahlen werden ab sofort die Kandidaten der BüSo aufgestellt, um in Bayern statt dem kleinkariertem Gewurschtel der anderen Parteien die intellektuelle Hegemonie der BüSo mit den großen Ideen der Eurasischen Landbrücke und des Neuen Bretton Woods zu etablieren. Vor allem gehört der Optimismus, daß es Lösungen wie die produktive Kreditschöpfung gibt, statt sich totzusparen, ins Zentrum der Diskussion. Bei einem kürzlichen Besuch am Tag der offenen Tür im bayerischen Landtag hatten Büso-Aktivisten das Niveau von Abgeordneten aller Parteien in Augenschein nehmen können. Eine ernüchternde Erfahrung, die manch einen in seinem Entschluß bestärkte, doch lieber selbst zu kandidieren.

Den Anfang machte am 3. Dezember 2002 Franz Maier für den Wahlkreis Altötting (109). Er hatte bereits für die BüSo bei den Bundestagswahlen kandidiert. Am 11.12. wurde für den ersten der acht Landtagswahlkreise in München Sabine Zuse im Wahlkreis 101 (München-Altstadt-Hadern) nominiert. Beide Kandidaten sind sich darin einig, daß Landes-, Bundes- und internationale Politik bei der Tiefe der Krise nicht voneinander zu trennen sind, und daß die grundlegende Veränderung der Rahmenbedingungen auf allen Ebenen ins Zentrum der Diskussion gehören. Und wenn der Landtags-Fraktionschef der CSU, Alois Glück , wie im Bundestagswahlkampf mehrfach geschehen, zu uneingeschränker Solidarität mit den USA im Falle eines Irakkrieges aufruft, dann ist dies ein Grund mehr für die BüSo, als entschiedener Gegenpol zu einer solchen Politik Flagge zu zeigen.

Für die Zusammenstellung von Teams von aktiven Helfern für die Kampagne, die ab sofort beginnt, bitte anrufen: 089-7254011 (BüSo-Landesverbandsbüro Bayern, Elke Fimmen)!


 

 



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